06.08. – 20.08.2015 – 169. – 183. Tag

Fukuoka : Kyoto

Ruhetag in Hiroshima, mit einem Besuch im Friedenspark. Genau heute jährt sich zum 70. mal der erste Atombombenabwurf auf eine zivile Bevölkerung. Was in Hiroshima nach diesem Kriegsakt der USA wurde wird im Friedenspark in einer umfangreichen Ausstellung gezeigt. Es ist schon sehr bedrückend all das entstandene Leid der zivilen Bevölkerung zu sehen. Was Krieg anrichtet und was Menschen Menschen antuen können. Für mich war die Ausstellung sehr emotional.

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Stadtgebiet von Hiroshima mit nuklearen Explosionspunkt über dem Zentrum

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Im Friedenspark

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Symbol des Friedens,Millionen von gefalteten Papierkranichen

Am Abend komme ich in einem traditionellen Okonomiyaki- Restaurant; gekocht, gebraten wird eine Art Omelett vor den Gästen auf einer heissen Stahlplatte, für die Füllung wird alles verwendet was irgendwie zusammenpasst Kohl, Fleisch, Nudeln usw., lecker, wenn auch nicht umwerfend; mit einem japanischen Geschäftsmann ins Gespräch. Er empfiehlt mir dann noch ein gutes Gericht und gibt mir den Hinweis, dass ich doch unbedingt nach Nara fahren sollte. Die erste japanische Kaiserstadt und nicht so touristisch ausgerichtet wie Kyoto.

Natürlich bin ich immer für solche Hinweise offen und nehme diese sofort in meine Routenplanung auf.

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Freunde am Strand, 11.111 km zurückgelegte Kilometer

Auf der Insel Miyajima, unweit von Hiroshima gelegen, knacke ich die 11.111 km Marke.

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Die Insel ist für viele Japantouristen eine Hauptattraktion und so sind die Fähren auf die Insel und die Hafenstadt völlig mit Menschen überlaufen. Schnell nahe ich mich aus dem Ort und finde mich nach einer Stunde auf einer verlassenen Strasse wieder, die allerdings vor einem Gittertor endet. Da es allerdings nicht verschlossen, läßt es sich problemlos öffnen. Das mache ich auch, fahre durch zwei weitere Tore hindurch, immer weiter steil bergauf. Die Strasse, der Weg werden immer schlechter, am Ende ist es nur noch ein schmaler Schotterpfad und vor einem weiteren Tor frage ich mich, wo das hier eigentlich hinführt und das das nicht korrekt ist, was ich hier mache, denn auf der Karte ist das Gebiet als Nationalpark ausgewiesen. Also drehe ich dann doch um, fahre den Weg bis in die Hafenstadt wieder zurück, kaufe mir Essen für den Abend und fahre diesmal in Richtung Süden.

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Wie schon in nördlicher Richtung, geht es auch hier immer in kurzen Anstiegen an der Küste entlang bergauf. Die Strasse schlängelt sich durch dichten Wald. Es fährt sich schön auf diesen schattenbedeckten, schmalen Strassen, ohne Verkehr. Immer wieder halte ich und geniesse das Panorama aus Wald, Gebirge, Meer.

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Wenige Kilometer hinter der Hafenstadt finde ich, ein paar Meter, unterhalb der Strasse eine Bucht mit kleinem Sandstrand. Ideal für eine Nacht im Zelt am Strand. Schnell baue ich alles auf und dann gleich erst einmal ins Wasser. Ich mache mir ein Feuer an, esse selbst gebaute Sandwich und schaue auf das vor mir liegende, ruhige Meer. Hinter mir im nahen Wald werden mit zunehmender Dunkelheit die Geräusche der Tiere lauter und ich freue mich wieder einmal unterwegs zu sein. Nicht dem Stress ausgesetzt zu sein, wie all die Jahre davor. Wie wenig brauche ich um ruhig und friedlich zu werden? Nicht viel mehr, als freundliche Menschen, die mir Ruhe vermitteln, ein wenig Sonne und ja auch das Meer. Gegen Abend, im Dunklen noch wieder eine Überraschung. Zwei Stunde vorher hatte ein Junge einen verletzten Kranich auf der Strasse gefunden, diesen im Arm an den Strand gebracht und gehofft, dass er sich wieder erholt. Gut sah das nicht aus, denn der Vogel verkroch sich gleich in die hinterste Ecke des Strandes. Ich habe dem Jungen zu verstehen gegeben, dass ich nach dem Kranich schauen werde.

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Nun im Dunklen stand der Junge mit einer Lampe vor mir und überreichte mir eine Tüte mit Essen und Trinken. Im ersten Moment habe ich gedacht, das dies für den Kranich sein sollte, nein es ist für mich. Reis, Fleisch und Zitronenlimo. Da bin ich mal wieder baff. Natürlich erinnere ich mich an den Abend in Iran. Ähnliche Begebenheit. Die Menschen sind zu mir als Fremden so freundlich, bringen Mitgefühl auf. Wiederum zeigen die aktuellen Ereignisse, dass es so viele Menschen gibt, die sich als solche Ar…krampen erweisen. Jedenfalls ist für mich gewiss, dass die guten Menschen überwiegen, das zeigen mir auch die Erfahrung der letzten sechs Monate in all den Ländern die ich durchradelt habe. Und darüber bin ich absolut glücklich.

Irgendetwas umkreiste in der Nacht mein Zelt. Das hatte wohl der abendliche Radfahrer gemeint, der mich auch noch am Strand entdeckte und mir „be careful“ zurief. Was es auch war, es hat mich nicht gefressen.

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Bereits jetzt um ca.06:00 Uhr scheint die Sonne mit einer solchen Intensität, dass ich schnell ins Meer springe und eine Abkühlung brauche. Anschliessend schaue ich noch einmal nach dem Kranich, wie versprochen, doch ich finde ihn nicht mehr.

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Schnell bin ich dann auf der Strasse und stehe einige Zeit unschlüssig an einem Hinweisschild Richtung Mt. Misen. Komme ich da hoch und dann über den Mt. Misen wieder runter in die Stadt, auch wenn der Weg mit dem Rad nicht zu fahren ist? Egal, ich bin nicht auf der Flucht. Also links hoch und tüchtig strampeln. Puh, tüchtig reicht nicht. Es geht richtig zur Sache. Der Weg entwickelt sich zu einem Wanderpfad, nicht zum Radfahren geeignet. Auf ca. der Hälfte gelange ich an einem kleinen Wasserfall. Mit einigen Kletteraktionen, ich lasse das Rad auf dem Pfad zurück, stehe ich dann auch irgendwann im frischen, kalten Gebirgswasser. Nein, sitze ich im „Naturpool“.

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Naturpool

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Herrlichste Abkühlung, die leider nur kurz erfrischte, denn es geht danach weiter stramm bergan. Schweißtriefend erreiche ich mitten in den Bergen eine alte Tempelanlage und hier geht es echt nicht weiter. Zuerst genoss ich jedoch erst einmal die Ruhe und die Spiritualität die von diesem Tempel ausgeht. Es gibt mehrere kleine Tempel mit sehr verwitterten Skulpturen. Alle Gebäude sind offen und ich setze mich vor einem Altaren, traue mich aus Neugierde die Klangschlüssel zu läuten, atme und schmunzele tief in mich hinein.

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Tempelplatz 

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zierliche Tempel

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Ruhe geniessen

An einer entlegenen Ecke finde ich eine Quelle, fülle meine Wasserflasche auf, nehme gleich noch einen langen Zug vom kalten, köstlichen Wasser und mache mich notgedrungen auf den Rückweg, denn der Weg weiter nach oben, führt nur über hohe, steile Stufen. Schade!.

So rase ich dann auch gleich zum Hafen durch und bin innerhalb der nächsten Stunde wieder auf der Strasse Richtung Hiroshima.

Tor

Die Hitze auf der Strasse ist abartig. Muss ich wegen einer Ampel anhalten und der Fahrtwind fehlt, stehe ich schweisstriefend an der Kreuzung. In einem Vorort von Hiroshima finde ich noch einen gut sortierten Radladen und kaufe mir eine neue Lenkertasche mit Polsterung für die Kamera. Die bisherigen Erschütterungen, unter anderem auf dem PHW, haben weder das Objektiv noch die Kamera gut überstanden.

Völlig schweißgebadet radele ich weiter auf der N2 Richtung Norden. Ich komme gut voran, denn natürlich gibt es nur glatten Asphalt. Die Hitze läßt an den späten Nachmittagen mitunter etwas nach.Ich halte wie auch in den Tagen zuvor immer wieder am 7Eleven-Market, benutze das blitzblanke WC und wasche meine Sachen kurz mit Wasser aus. Ausserdem gibt es Wlan und Strom kostenlos.

Wieder einmal verirre ich mich auf einen Expresshighway/Autobahn. Diesmal wirklich nicht mit Absicht und wieder ist nach einem Tunnel schnell ein Motorradpolizist hinter mir. Er macht mich sehr höflich auf die Sache aufmerksam, begleitet mich bis zur nächsten Abfahrt, zeigt mir noch den weiteren Weg und verschwindet. Wieder haben sie zwar meine Daten notiert, aber sonst ist nichts passiert. Jetzt schaue ich wirklich immer nach Wegen parallel zu den Schnellstrassen. Es ist auch ziemlicher Stress für mich, wenn der Verkehr rasend schnell an mir vorbei donnert. Ich will anderseits die Freundlichkeit nicht überstrapazieren bzw. auch fair bleiben und so fahre ich dann  auf Nebenstrassen zur N2 bis diese dann wieder für Radfahrer befahrbar ist.

Gegen Abend wieder einkaufen und nach kleinen Wäldchen Ausschau halten. Lange Zeit finde ich nichts. Ich frage einen Bauern, ob ich auf der Wiese zelten kann. Es ist nicht seine Wiese, er kann das nicht entscheiden. Ich soll zu einem Tempel in der Nähe fahren. Aber dort ist niemand und einfach auf das Grundstück will ich auch nicht gehen.  Weiter suchen. Ich fahre durch den kleinen Ort, finde eine Auffahrt zu einem Friedhof. Oben angekommen, ist kein wirkliches Fleckchen für mein Zelt zu finden. Ich muss auch den Platz als solchen akzeptieren. Keinen Stress mit den Menschen provozieren. Als ich mich wieder abwärts mache, steht der Friedhofsgärtner neben mir. Ich spreche ihn auf einen Zeltplatz an. Freundlich zeigt er in den Ort und ich solle ihm folgen. Er steigt in seinen kleinen Transporter und fährt langsam bergauf vor mir her. An einem Sportplatz hält er, zeigt auf den Platz und ich akzeptiere sofort. Schnell verkrieche ich mich hinter zwei Containern, so das ich ein wenig Deckung von der Strasse habe. Natürlich habe ich keinerlei Sicherheitsbedenken, nicht in Japan. Und während ich meine Sachen sortiere, das Zelt aufbaue, hilft mir der freundliche Japaner ein weiteres Mal. Da steht er doch tatsächlich mit zwei Büchsen Bier und Kuchen hinter mir. Mich überwältigt es immer wieder, mit wieviel Freundlichkeit mir die Menschen in Japan, in Südkorea usw. begegnen. China nehme ich hier wirklich und betonend aus!!! Ich geniesse Japan, das Land, die Menschen, die Mentalität. Immer wird mir sofort Freundlichkeit entgegen gebracht.

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Sportplatzübernachtung

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Meine Situation einmal nach Deutschland projiziert:

Da kommt am Morgen so ein FernRadfahrerTyp in einen Supermarkt und fragt nach einer Toilette, nach Wlan, nach einer Steckdose für sein Ladegerät. Ok und jetzt kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen, die Reaktionen der Mitarbeiter/-innen machen. Besser noch, jeder fragt sich selber, wie würde ich  diesem Typen begegnen.

Am Abend sitze ich unter einem schattenspendenden Baum, über mir eine Orkan der Grillen vor dem Zelt und denke über das Leben, mein Leben nach. Wie einfach ist es doch innerlich ausgeglichen, anspruchsminimiert, zu werden. Ich habe mit den Wintersachen auch wieder Ansprüche an den Komfort nach Hause geschickt. Was brauche ich, wenn ich unterwegs bin? Sicher, ein paar wenige Dinge sind für mich wichtig. Das Rad muss 100 % laufen und meine wenige Ausrüstung muss optimal sein. Höre ich Geräusche am Rad, spüre ich, dass etwas nicht so ist, wie ich es erwarte, kreisen meine Gedanken tagelang um diesen Fakt und ich passe das dann bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit sofort an.

Immer wieder suche ich an den nächsten Tagen nach Nebenstrassen, denn auf den Haupttangenten ist echt starker Verkehr. Entlang der Küste erfrischt mich und die Luft ein Gewitter. Gegen Abend in einem Dorf finde ich eine Tempelanlage. Lange warte ich, ob jemand kommt den ich nach einer Zeltmöglichkeit fragen kann, laufe mehrfach über die Anlage, schaue in die Tempel. Ich finde niemanden. Als baue ich das Zelt auf einer kleinen Rasenfläche an der Seite der Anlage auf. Es gibt sogar auch hier saubere, öffentliche Toiletten und Wasser finde ich in dem Tempelbecken. Etwas später am Abend laufen mehrfach Leute aus dem Dorf über den Platz zum Haupttempel. Sie nehmen mich aber überhaupt nicht wahr, zeigen auch keinen Unmut durch Blicke mir gegenüber. Es scheint sie nicht zu stören. Ok, dann eine ruhige Nacht unter dem Gezirpe der Monstergrillen. Leider kann ich nicht weiter draussen vor dem Zelt sitzen, die Mücken fressen mich auf und im Zelt ist dann leider Sauna angesagt!

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geheiligtes Wasser

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endlose Reihen von Statuen

Was war das für eine Nacht. Die Hitze im Zelt war Endmass. Rausgehen, mich in den Abend setzen, wie gerne, nur da lauerten Trilliarden von Mücken. Es war kein Genuss. Zeitig am Morgen tauchen die ersten Gläubigen auf. Das Ritual, eine Glocke läuten, zweimal in die Hände klatschen und dann sind sie wieder verschwunden. Praktisch so schnell und unkompliziert seinen Glauben zu leben. Kein grosses Drumherum, schnell  am Morgen noch einmal seine Wünsche für den Tag seinem Glaubensidol mitteilen und dann kann der Tag beginnen.

Der Umstand der ständig feuchten Sachen hinterläßt nun auch seine ersten Spuren. Wunde Scheuerstellen am Oberkörper brennen und einige Stellen am Unterkörper sind einem Pavian- Männchen nicht unähnlich. Also muss ich mir etwas einfallen lassen. Ich finde gleich am Morgen im nächsten Ort einen MAX Laden, alles für das Kind und den Menschen. Mehrfach flitze ich durch die Regalreihen und finde dann doch was ich suche. Eine leichte, kurze Stretchhose. Weiter gehts, scheuerfrei. Einige lange Steigungen sind in der Hitze zu überwinden. Wie die Tage zuvor, muss ich oft Pause machen, die Hitze schlaucht fürchterlich und so treffe an den Shops auch immer mal wieder auf Japaner die mich nach meinem Weg fragen und mir ein kaltes Getränk spendieren. Einige Strassensperrungen zwingen mich immer wieder einmal zu Umwegen. Mit dem Rad nicht so schön. Am Abend wieder eine Vollsperrung. Den ersten Strassenposten habe ich wirklich nicht wahrgenommen und da die Japaner ein sehr gewissenhaftes Volk sind, folgen allerdings immer noch weitere. Der nächste Posten, sehr erstaunt und höflich, wollte mich dann nicht mehr weiter lassen. Als dann aber ein PKW neben ihm stand und die Dame nach dem Weg fragte, habe ich die Minute genutzt und bin schnell weiter gefahren. Nein, ich will jetzt nicht noch einmal umdrehen. Dann kommt die Baustelle, eine Brückenerneuerung. Die Bauarbeiter blicken staunend, ich zeige auf die andere Seite der Brücke und das ich nicht zurückfahren werde, lächelnd schiebt einer das Absperrgitter beiseite, begleitet mich über die Brücke, ich bedanke mich und trete weiter bergauf, fahre über die Passhöhe und entdecke durch Zufall, wie so oft, meinen heutigen Schlafplatz. Nur wie komme ich dahin. Ein paar Umwege, Versuche später, einige Schotterpisten, einem trockenen Flusslauf folgend und ich stehe an einem Flusslauf mit Wasserfall, an meinem Zeltplatz!!! Kühles, frisches Wasser, Holz für ein Feuer, keine grossen Mückenschwärme und ein geschützter Platz für das Zelt. WAHNSINN !!! Ich bade ausgiebig im kalten, erfrischenden Wasser. Suche mein Holz zusammen, setze mich mit dem Essen ans Feuer und bin einfach nur glücklich, selig, zufrieden, ruhig, ohne Anspannung.

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Ein bisschen ist es wie Kanada bzw. so stelle ich es mir vor. Hoffentlich ohne Bären!!!

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alles optimal

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Ankunft in Kyoto, es ist Reise-/Ferienzeit in Japan und alle Hostel, Guesthouse, Hotels sind ausgebucht.

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Ich frage mich in den kommenden Tagen durch sämtliche Unterkunftsmöglichkeiten und finde immer wieder mal eine passende Möglichkeit für eine Nacht. Kyoto, eine weitere historische Kaiserstadt und so Sehenswertes ohne Ende. Über die gesamte Stadt verteilt finden sich riesige Tempelanlagen, aber auch kleine, versteckte Anlagen haben ihren Reiz und hier finde ich auch immer wieder die ruhigen Momente. Und da ich schon mal in der Nähe von Osaka bin, plane ich nun doch noch einen Kurztrip, ohne Rad, in die zweitgrößte Metropole Japans.

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