Heute Morgen ging alles recht schnell und problemlos. Mit dem Taxi zur chinesischen Botschaft den Pass für Matthew abholen. Dann weiter zur tadschikischen Botschaft. Vor einer kleinen Lucke, ich muss den Rücken echt krumm machen, um durch das Loch in das Innere des Botschafts- raumes die Bearbeiterin sehen zu können. Bei den …stan Ländern hat man immer das Gefühl, sie wollen Touristen schon an ihren Botschaften abwimmeln und schocken. Trotzdem geht alles sehr schnell, ich bekomme für die doppelte Gebühr(50€) auch eine Expressbearbeitung. Morgen um 11:00 Uhr ist alles fertig. Ich beschließe sofort noch heute Abend alles zu packen und dann Morgen früh mit dem Rad gemeinsam mit Matthew direkt zur Botschaft zu fahren, das Visum zu holen und dann Tehran Richtung Osten hinter uns zu lassen. Es reicht dann auch mit der Stadt. Nach wie vor sind alle Leute, mit Ausnahme der Auto-/Motorradfahrer, sehr freundlich und hilfsbereit.

"Er meint es doch nur gut"

Auch jetzt sind wir wieder bei einem Geschäftsmann zum Tee/Kaffee eingeladen.

Matthew, Dedi,  Abdolhosein

Matthew, Dedi, Abdolhosein

Er versorgt uns mit Tel.Nr. für die kommenden Tage für Kontakte auf unserer Route.

Ali, der Geschäftsmann

Ruft alle seine Bekannten an, damit wir Unterkunft für die Nächte haben und alles bestens. Zwischendurch telefoniert er noch geschäftlich, gibt mir sein Mobiltelefon, dass ich mit seinem Bruder direkt sprechen soll. Möchte das wir mindestens drei Tage in Babolsar bleiben, um alles sehen zu können.

Immer wieder, überall Fotos machen

Sind wir zu Fuß in Tehran unterwegs nervt es zeitweise sehr, da der Verkehr absolut rücksichtslos ist. Wirklich, es hält keiner an und die Gefahr umgefahren zu werden ist ziemlich groß. Nicht nur uns, sondern auch den Iranern gegenüber.

Pamirhighway

Da ich nun also den Pamirhighway in Angriff nehmen werde, ggf. alleine, ich muss am 07.07.15 an der chinesischen Grenze stehen. Für mich bedeutet das, dass ich heute noch eine Daunenjacke besorgen muss. Wichtig sind auch Tabletten gegen Höhenkrankheit. Die Pässe gegen über max. 4.600 m und 3 Wochen durch unwirtliche Gebiete. Aber noch sind wir nicht dort. Ab Tehran sind es bis zur Grenze nach Turkmenistan ca.1.100 km. Dann folgt der Spurt durch Turkmenistan 500 km in fünf Tagen, da man nur ein Transitvisum bekommt. Dann geht es durch Usbekistan zur tadschikischen Grenze. Dushanbe ist dann der Ausgangspunkt, der letzte große Versorgungspunkt, vor dem Highway. Hier muss ich mich dann komplett mit Essen für die drei Wochen versorgen und dann auf den Weg machen.

Radansichten

 

Khodahafez

Love this country

People, love this country !

 

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