Vietnam

01.09. – 03.10.2016 // 535. – 567. Tag

Sri Tôn, Sao Lānh, Mo Cáy, Cân Giuôc, Saigon, Dâu Giây, Phan Thiet, Dai Ninh, Da Lat, Thach Trai, Nha Trang, Dai Lanh, Quy Nhon, 33.333 km !!!, Quang Ngai, Lang Co, Trang An, Dong Hoi, Minh Duc, Ha Tinh, Hanoi, Thanh Son, zwischen Puh Yen und Bac Yen, Son La, Tuan Giao, Bom Lot,

Warum sind diese Typen an den Grenzen eigentlich immer unfreundlich. Immer extrovertiert. Gibt einem schwachen Menschen eine Stellung und er zeigt seinen wahren Charakter, subjektive Autorität. Und ich hasse Männer mit langen Fingernägeln!!! Es ist eklig. Und der Khmer hatte echt die längsten von allen und hat meinen Pass damit hin und her geblättert. Grrrrr.

Auf der vietnamesischen Seite wurde ich auf Fieber untersucht, dauerte 2 Sekunden, und dafür wollte der Typ doch echt 1 US$ haben. Warum habe ich gefragt? Ist Pflicht! Ja ok, wenn sie das machen, aber warum soll ich für 2 Sekunden Untersuchung 1 US$ bezahlen. Wie immer haben sich die Typen stur gestellt und ich habe ihnen dann einen 10 US$ Schein hingehalten. Den könnten sie nicht wechseln, war ihre Antwort. Ok, ich habe es nicht anders, dann gibt es eben kein Geld, habe ich ihnen zu verstehen gegeben und ausserdem möchte ich natürlich auch ein Quittung haben. Was passierte…? Sie haben mich abweisend durchgewinkt. Die korrupten Spacken, echt!!!

Bald merkte ich, dass ich nun im Urland des blödsinnigen Hupens angekommen war.

Zusätzlich zu dem irrsinnigen Betätigen der Hupen wird dazu noch gerast und sich absolut rücksichtslos dem schwächeren gegenüber verhalten. Mir kommt es so vor, als ob sie dieses Verhalten, zu vielen anderen Schlechtigkeiten, (ungebremste Gier nach dem Geld der Ausländer, Rotzen, Spucken ohne jegliche Zurückhaltung, Hunde essen, Rücksichtslosigkeit, Macht der Stärke ungezügelt demonstrieren)  komplett von den Chinesen übernommen haben. Und wenn ich diesen Menschen dann, ohne Fahrzeug, ohne Raserei begegne, sind sie die freundlichsten, rücksichtsvollsten Wesen, die nicht verstehen, dass ich sie doch erstaunt über ihre Wandlung anstarre. Meine Wege führten mich lange Zeit auf kleinen Wegen, bald wie Radwege an Flüssen, Kanälen entlang. Viele Schiffe, na eher Kähne sind auf diesen Wasserstrassen unterwegs. Entlang der Wasserwege sind riesige Fisch-Aufzuchtbecken, ähnlich wie in Taiwan. Also weiterhin bei Erkältungen, Gliederschmerzen und Wehwehchen, nicht nur das billigste Hühnerfleisch aus Massentierhaltung kaufen, sondern auch mal zu billigem Fischfilet, z.B. Antibiotika-Pangasius, aus Vietnam greifen.

Immer wieder musste ich über kleine Brücken die Kanäle überqueren. Die Menschen leben in ärmlichen Hütten und bauen auf dem schmalen Streifen zwischen Fluss und Strasse Gemüse und Kräuter an. Sogar eine Armeekaserne hatte ihren Gartenstreifen und die uniformierten Jungen knieten in den Feldern.

Die Regenzeit ist jetzt wohl vorbei, denn heute waren es wieder konstante 39 Grad. Keine Wolke, kein Tropfen Regen.

Vietnam ist wirklich eine komplett andere Nummer in Asien. Selbstbewusste, ein bisschen streitsüchtige Menschen, ach nein eher ..? Der Mekong mit seinen riesigen Wassermassen prägt doch sehr das Zentrum dieses Landes. Immer sind es kleine Dörfer, Siedlungen die ineinander übergehen. Dann ein größerer Ort mit Marktplatz. Hier versorgen sich die entfernten Siedlungen mit den notwendigen Dingen. Riesige Lastkähne werden per Hand von zig Männern beladen und transportieren Steine, Schotter, Reis, und was aus immer gewünscht wird.

Gegen Mittag werde ich unter lauten Rufen zu einer Gesellschaft eingeladen. Größtenteils sind es angetrunkene Männer in Jeans und weissen Hemden gekleidet, die bereits gegen 11:00 Uhr schon ziemlich an sind. Auf einer kleinen Bühne trägt ein, naja mit der Bezeichnung Sänger würde ich viele beleidigen, ein Mann seinen Song vor. Die Lautstärke ist extrem, aber alle, ausser mir, scheint das nicht im geringsten zu stören. Ich muss unter massiver Schieberei auf die Bühne, muss Bier trinken und werde immer wieder zum Essen eingeladen. Doch irgendwie ist mir das hier nichts. Zuviel Alkohol, zu viele betrunkene Asiaten, ich will weiter und das mache ich dann auch.

Weiterhin ist der Gegenverkehr, rücksichtslos. Busse, LKWs, SJV rasten in Zentimeterabstand in beiden Richtungen an mir vorbei.

Immer wieder halte ich und gönne mir einen Zuckerrohrsaft. Herrlich erfrischend und das Eis kühlt anschliessend auch noch mein Wasser und meinen Rücken. Leider gibt es wieder einen bitteren Beigeschmack, denn viele der vietnamesischen Standbetreiber versuchen ihre Investition in die Saftpresse direkt in den Kaufpreis meines Safts umzulegen. Natürlich weiß ich mittlerweile, was ein Glas Saft kostet und darüber hinaus kommt halt kein Geschäft zustande.

Mehrfach überquere ich mit rostigen Fähren Seitenarme des Mekong. In Vietnam herrscht Sozialismus, jedenfalls was den Transport mit Fähren betrifft und da in dieser Gesellschaftsordnung alles dem Volk gehört, gehört die Fähre ja allen und keiner muss für den Transport an das andere Ufer bezahlen. Immer sind 3-5 Fähren zwischen den Stationen unterwegs und alles geht ziemlich zügig und völlig stressfrei hin und her.

Nach den Fährfahrten rase ich unter der sengenden Sonne stellenweise mit 29 km/h dahin und geniesse meine Tage in diesem neuen Land.

Eine meiner festen Regeln lautet, fahre nicht im Dunkeln. Doch an diesem Tag muss ich mal wieder etwas davon abweichen, denn die letzten 21 km muß ich im Dunkeln und ohne wirkliches Licht zurücklegen. Irgendwie bin ich zu spät von der letzten Fähre über den Mekong runtergekommen bzw. ich hatte diese nicht gleich gefunden. Laut Karte war ich in der richtigen Richtung unterwegs, aber an der angezeigten Stelle war keine Fähre. Leute gefragt, die zeigten in die andere Richtung, also wieder zurück, wieder gefragt, noch einmal gefragt und dann endlich den kleinem schwimmenden Schrotthaufen gefunden.

Dann folgten zwei Fährübersetzungen über den Sông Lang Thē und anschliessend den Bên phà Vân Dôn wieder einmal Flußnebenarme des Mekong.

Bei der Ankunft auf der anderen Seite war es dann bereits stockdunkel. 6 km waren es bis zu einer befestigten Strasse. Die Schotterpiste musste ich erst einmal durch einen dichten Wald, in völliger Dunkelheit, zurücklegen. Ab und zu überholten mich Mopeds, so hatte ich ein wenig Licht die nächsten 100 Meter zu erkennen. Kurz vor Ende der Piste hätte es mich dann in einem Motterloch noch faßt hingehauen. Im Dunkeln bei Gegenlicht habe ich die Matschgrube nicht gesehen. Auf der Strasse ging dann natürlich wieder die Huparie los. Buse überholten im Gegenverkehr unter Dauerdrücken ihrer Megahupen. Mopeds schossen von hinten dicht an mir vorbei. Was sollte ich machen? Ich mußte mich in der Finsternis fortbewegen. Eine Stelle zum Zelten im Dunkeln zu finden war auch unmöglich, denn immer waren die Seitenränder der Strasse von Hütten gesäumt.  So musste ich halt weiter bis zur nächsten Stadt und das hoffentlich ohne umgefahren, platt gefahren, zu werden.

Ich schaffte es irgendwie in eine Stadt, fand auch noch wirklich, mit vielen Nachfragen und angefertigten Skizzen, eine Unterkunft. In Asien kurios, doch die Beschaffung von Essen gestaltete sich zu der fortgeschrittenen Stunde etwas schwierig. Doch ich fand noch hilfs- und geschäftsbereite Garküchenbetreiber die mir Nahrung verkaufen wollten.

Es ist warm, heiß auf den Wegen, den Strassen nach Saigon. Ich suche immer wieder kleine Wege und so stehe ich oft vor dem Ende von diesen Wegen, Strassen und warte auf die Fähre. Immer ist es kein Problem, der Wechsel auf die andere Seite geht schnell.

Ruhige Wege, kleine Pisten sind immer erholsam. Es geht ohne wenig, nervendes Hupen voran. Die Ernte der Pitaya ist in vollem Gange. Durch Schilfhut, Mundschutz und jeglicher Art von Sonnenschutz geschützt, es gibt hier wohl keine Verhüllungsproblematik, pflücken die Frauen die großen, hellroten Früchte von den Kakteensträuchern. In großen Flechtkörben, mit einem persönlichen roten Schriftzeichen gekennzeichnet, bringen die Bauern ihre Ernte auf kleinen, völlig überladenen Mopeds, schwankend rasend, zu den Sammelstellen. Und ich kann nicht wieder stehen. Ich pflücke mir die reifen, roten Früchte direkt vom Strauch.  Aufgrund der knallroten Schale und der groben an den Spitzen mit hellen Schuppen versehenen Struktur, wird die exotische Frucht umgangssprachlich auch Drachenfrucht genannt. Das Fruchtfleisch der verschiedenen Sorten ist weiß oder rot, mit kleinen schwarzen Kernen durchzogen.

Rechtzeitig beende ich heute meinen Tag, da es doch zu stressig ist, wieder bis in die Dunkelheit zu fahren und wie zuvor will ich auch nicht wieder in den Garküchen die Reste essen. Halte also nach 8 Stunden um mal wieder etwas zu essen. Extrem lecker ist die Süß-Sauer-Suppe mit Fischgeschmack und die anschliessend, an den danebenliegenden Stand bestellten, Muscheln.

Satt, glücklich und entspannt frage ich noch einmal nach einem Hotel. Der Befragte zeigt in eine weit entfernte Richtung und ich trete über eine weitere, lange Brücke in die angezeigte Richtung. Weiter, weiter in die Dämmerung mit rechts und links suchenden Blicken finde ich dann nach einer Stunde ein Hotel. Nebenan gibt es eine Garküche, lecker Essen, Bier und noch einmal, dann noch einmal Essen.

Der Verkehr in Saigon ist wie erwartet, chaotisch!!! Alles hupt, fährt, jagt kreuz und quer durch die Stadt. Verkehrsregeln, so es welche geben sollte und diese dann auch noch irgend jemanden bekannt sein sollten,  sind nicht bindend. Also zumindest nicht für die motorisierten Fortbewegungsmittel.

Radfahren in großen und schon gar nicht, in asiatischen Städten, macht nicht wirklich Vergnügen. Ich muß höllisch aufpassen, mich ständig durchsetzen, um nicht übersehen, umgefahren zu werden. In meiner Wahrnehmung bestätigt sich immer wieder meine Rechtlosigkeit als Radfahrer und auch meine zu erfahrende Hilflosigkeit bei einem Unfall. In Cuba habe ich eine Unfallsituation schon einmal erlebt!!! Ich möchte das nicht noch einmal, dass alle zuvor nicht anwesenden Landesbewohner plötzlich behaupten, ich sei der Verursacher. An dieser Stelle danke ich meinem Freund Castillio noch einmal für die schnelle Klarstellung der Situation mit Hilfe von 4 Flaschen Bacardi Rum!!!

Viele Strassen standen entweder komplett oder zumindest teilweise, doch immer der Randstreifen, unter Wasser. Immer wieder werde ich von den LKW-Duschen übergossen. Rücksicht wird selten geübt. Einmal lande ich mit dem Vorderrad sogar in einem komplett mit Wasser gefühltes Schlagloch, kann einen Überschlag, Sturz gerade noch abfangen. Der Verkehr ist mörderisch. Einen Unfall mit links von mir einem vorbei rasenden LKW, rechts einem, nichts wahrnehmenden, auf die Straße rücksichtslos in den Verkehr einbiegenden, Mopedfahrer konnte ich mit einem Mega-Schrei, scharfem Bremsen und dem ungewolltem Durchfahren eines riesigen Straßen-Wasser-Sees gerade noch verhindern. Der Schnitt am Arm, von einer scharfen Kante des LKWs verursacht, blutet zwar mächtig, aber der Dauerregen wäscht den Cut schnell sauber.

Gegen Abend nimmt auch der Verkehr, hauptsächlich Busse und LKWs, wieder stark zu. Mit dröhnenden Dauerhupen jagen diese rücksichtslos alles aus dem Weg. Wer nicht reagiert wird der Gier nach immer mehr Rendite geopfert. An dieser Stelle eine Weisheit ( nicht von mir) GIER FRIEST HIRN !!!!

Eine Hotelbesitzerin steht am Strassenrand und winkt mir zu. Ah, da finde ich heute also doch recht schnell eine Unterkunft. Schnell Preisverhandlung, Duschen, Essen und dann ab ins Bett.

Ein schneller, bis zum Abend trockener Tag bei bewölktem Himmel auf einer Nationalstrasse. Bis auf zwei wieder einmal faßt-Unfälle verlief alles ruhig. Ich muss wirklich jede Minute höllische aufpassen. Heute hat mich ein LKW nachdem er mich überholt hat, dann voll bremste und rechts dann abbiegen wollen, so gut wie umgefahren. Natürlich wussten die beiden, von der entscheidenen Masse im Kopfoberbereich befreiten LKW Insassen nicht was ich von ihnen wollte, als ich sie anbrüllte.

Und immer wieder sind es die Mopedfahrer, die mir unter umfassender Nichtbeachtung von Regeln in rasenden Tempo entgegenkommen. Völlig fassungslos sind, wenn sie ausweichend an den Rand fahren müssen.

Das Meer habe ich noch nicht gesehen, allerdings riecht man es schon. Morgen werde ich wohl meinen Blick wieder einmal in die Weite des Ozeans werfen können.

Ankunft vor Dai Ninh …und das wieder einmal im Stockdunklen. Dabei hatte ich noch Glück, denn für den Großteil der Passauffahrt hielt nach ca. 90 min bergantretend ein Mopedfahrer. Er liess sich auch nach wiederholter Verneinung nicht davon abbringen mich zu schleppen und so ich dann irgendwann auch nicht. Also knoteten wir seine Kette an das Moped. Ich suchte mir einen Stock zum Querhalten für das andere Ende und dann ging es bergan. Stellenweise riss es mir fast den Arm aus, wollte ich schon loslassen, verkrampften sich meine Finger, schmerzten diese von dem Kettenknoten so sehr, dass ich das Treten den Qualen vorgezogen hätte. Doch ein Blick nach der nächsten Kehre bergan, eine Steigung von 19 % liessen mich die Schmerzen vergessen. Einmal bzw. zweimal gelang es mir die Hand zu wechseln. Von links nach rechts und wieder zurück. Doch mit dem rechten Arm kann ich immer noch nicht so kraftvoll arbeiten wie mit links. Bei einem Wechsel hätte es mich fast hingehauen, musste ich die Zugkette loslassen.

Im Halbdunkeln erreichten wir die Passhöhe und verabschiedeten uns herzlich. Schnell noch ein Foto und weiter ging es für mich. In nun bereits völliger Dunkelheit suchte ich nach einem Zeltplatz. Es dauert halt immer recht lange bis wirklich keine Hütten, keine Menschen, links oder rechts der Strasse eine ungestörte Nacht möglich machen.

In finsterer Nacht fand ich rechts eine Lücke in der strassensäumenden Hecke, schob das Rad schnell dort rein, stand nach wenigen Metern gleich mal wieder vor einem Motterloch, sah doch wieder ein Licht, ein Haus am Ende des Weges, drehte um nahm eine Abzweigung näher zur Strasse und fand eine flache, im Dunkeln doch noch als trockene grüne Wiese erkennbare Stelle. Na das hat ja schnell geklappt dachte ich noch, als ein Scheinwerfer von der Strasse abbiegend, um die Ecke und auf mich zukam. Ach man no, heute ist mal wieder echt doof, dachte ich in dem Moment als das Moped an mir vorbei fuhr. Nee, bleiben kann ich hier nicht, dass ist gegen meine Prinzipien. Entweder alle in der Gegend wissen das ich in ihrer Umgebung zelte, sie meine Anwesenheit wahrnehmen, versteckt, ich beruhigt schlafen kann, weil nicht nur eine Person von mir weiß oder keiner hat mich gesehen und ich zelte für alle nicht sichtbar. Auch dann, nachdem mir mein Gefühl sagt, dies ist ein sicherer, ein guter Platz für diese Nacht, schlafe ich gut.

Also wieder das Rad auf die Strasse schieben und weiter im Dunkeln die Strasse abtastend, einen Platz suchen. Gefunden habe ich dann noch einen nahe der Strasse. Schnell noch ein wenig Müsli eingeweicht in kaltes Wasser essen, denn etwas anderes habe ich nicht dabei und dann schlafen.

…gut das es in der Nacht nicht geregnet hat, denn erst im Morgenlicht erkenne ich wo ich im Dunkeln das Zelt aufgestellt habe. Mein Platz für die Nacht lag genau in einer Regenrinne, in der das Wasser aus den Bergen talwärts schießen würde. um 07:00 Uhr mit dem Zusammenpacken fertig und bremse das Rad talwärts zur Straße. Der rotbraune Lehm klebt sofort, nach wenigen Metern, an Schuhe und Reifen. Froh erreiche ich nach 50 Metern die Strasse und halte wenig später gleich an der ersten Garküche für mein notweniges Frühstück. Ich bekomme heisses Wasser und Milch. Geniesse mein Müsli und mache mich nach einer halben Stunde an den vor mir liegenden Anstieg.

Der Pongour Wasserfall lag 6 km abseits meiner Route. Nun ich habe mir diesen Weg angetan. Wie immer gibt es eine Ticketabzocke, viele Garküchen und Imbissbuden. Wieso Abzocke? Naja, ich bin der Meinung, dass Eintrittsgeld einem sinnvollen Zweck zugeführt werden sollte, der bereits mit dem Aufstellen von Abfallbehältern, der Vermeidung des unsäglichen Plasteflaschen-Müll. Leider ist, wie so oft in Vietnam, hier von all dem nichts zu entdecken.

Heute habe ich kein Glück, erbarmt sich kein Mopedfahrer meiner für den Anstieg. Doch so kräftezehrend wie gestern ist es auch nicht. Es geht stetig, gemächlich bergan. Die Steigung läuft über 12 km und so nervt nur einmal wieder der Verkehr. In diesem Fall die Busse. Sie überholen in Zentimeterabstand mit dröhnenden Hupen, rücksichtslos und selbstherrlich. Es ist mehrmals kritisch in den Kehren für mich, und so muß ich ein um das andere Mal einen unfallverhindernden Abzweig in das Kiesbett machen.

Mir geht es nach der kräftezerrenden Auffahrt noch ganz gut und so kaufe ich schnell ein paar Sachen, Milch, Obst, Wasser für den Abend/Morgen ein und mache mich über einige wenige Anstiege aus dem Ort.

Ich schlafe gerne im Zelt und hier in diesem Gebiet von Vietnam ist dies auch wieder einmal recht gut möglich. Schnell finde ich in der Bergregion eine Stelle abseits der Strasse an der ich mein Zelt/Nachtlager aufschlagen kann.

Endlich beende ich auch einmal meinen Tag im Tageslicht und finde Zeit einige notwenige Reparaturen auszuführen. Tausche am Lowrider die Schrauben, so dass nun endlich nicht mehr die Taschen beschädigt werden, kontrolliere die Position der Bremshebel, wollte ich schon seit Monaten machen und reinige nach den Wasserpassagen auch die Kette.

Es ist ein guter Platz zum Schlafen, über mir zieht sich zwar ein Gewitter zusammen, die dicken schwarzen, regenverheißenden Wolken, stossen unter Donnern aneinander. Nun was soll’s, ich werde nach dieser Berganstrengung sicher gut schlafen.

545 Tage bin ich nun unterwegs und vor mir liegen Berge, Berge, Berge!!! Bis zum frühen Nachmittag ging es stetig bergan. Immer einmal unterbrochen von kleinen Abfahrten, aber nichts für die Erholung. Dazu kam dann auch noch, dass ich mich an einem Hinweis zu einem Nationalpark mit Wasserfall entschlossen hatte, da mal hinzufahren. Das Ziel war enttäuschend und so kurbelte ich die 6 km wieder bis zum Abzweig zurück.

In der Nacht hatte es immer mal wieder geregnet und auch am Morgen hingen am Himmel dicke, graue Regenwolken, die immer einmal wieder ein paar Topfen fallen ließen. Allerdings nichts wovon ich nass wurde, Abkühlung erwarten konnte. Nur der Schweiß, an jeder langen Steigung brach aus allen Poren hervor.

Gegen Nachmittag stand ich dann auf dem Scheitelpunkt 1640 m bei 19 Grad. Mal etwas ganz anderes als die Tage zuvor, mit den 40 Grad bei fast null Höhenmetern.

Also Regenjacke an, denn es war wirklich kühl und Abfahrt mit 55 km/h. Allerdings musste ich, wie so oft, höllische aufpassen, nicht durch Bodenwellen, Schlaglöcher, Sandstücke auf die Strasse zu knallen. Die Kulisse war beeindruckend und immer wieder schaute ich mich schnell nach hinten, um die Bergkulisse zu geniessen.

Ca. eine Stunde dauerte die Abfahrt und auch dabei benötige ich immer Kraft. Da ich nur Frühstück gegessen hatte, immer wieder weiter wollte, nicht am Berg die Müdigkeit nach dem Essen bekämpfen wollte, war ich jetzt ziemlich alle.

Wieder musste ich mich mit den gierigen Vietnamesen rumärgern. Schade das die Gier dieser Menschen eine so faden Beigeschmack bei mir bewirkt. Immer wieder versuchen sie mich auszunehmen, überhöhte Preise zu kassieren. So kostet ein belegtes Baguette einmal 10.000 Dong und beim nächsten mal 30.000 Dong. Wirklich schade.

Na ich kaufe jedenfalls einige Dinge ein, ärger mich nicht weiter und finde schnell einen geeigneten Platz für das Zelt. Ausgiebig entferne ich innerhalb einer Stunde alle Dornengewächse am Boden, um an meiner Isomatte natürlich noch lange Freude zu haben. Koche mir Nudeln, trinke mein Bier und sitze noch im Dunkeln vor dem Zelt und schaue in den nahen Dschungel. Langsam beginnt das Konzert der Nacht und ich fühle mich einmal wieder klein, umgeben von der Natur. Ein Licht lässt mich hochschrecken. Nein, jetzt nicht bitte noch ein Bauer auf dem Weg von seinem Feld zurück ins Dorf, denke ich noch und erkenne gleichzeitig, dass es dann aber recht viele Bauern sein müssen. Es sind Glühwürmchen, Massen an diesen kleinen Dingern mit ihrem fluoreszierenden Hinterteil. Nun umschwirren sie auch das Zelt und es ist wirklich ein bisschen wie Weihnachten.

In der Nacht fängt es dann wieder zu regnen an und da ich das Überzelt wegen der Hitze nicht aufgebaut hatte, muss ich wieder einmal raus.

Nun ich bin raus und einiges Getier hat die Gelegenheit des offenen Eingangs genutzt und ist ins Zelt geschlüpft. natürlich merke ich das erst, als ich wieder versuche einzuschlafen und mir etwas über das Gesicht krabbelt. Erschrocken haue ich es in Richtung meiner Füße weg und mache schnell Licht. Eine Riesenschabe krabbelt unterhalb meinen Füßen. Immer wieder habe ich dem Getier gesagt, mich nicht in meinem Zelt, meiner Behausung, meiner Umgebung stören, denn in diesem Zusammenhang gibt es kein Pardon. Einiges an Fliegen, Mücken usw. muss ich auch noch meine Privatsphäre verdeutlichen und dann kann ich mich endlich wieder, in meinem Schweiß badend, meinem Schlaf hingeben. Gegen 24:00 Uhr wird der Regen stärken und die Luft etwas kühler.

Der Morgen ist regengeschwängert und so muss ich im Zelt frühstücken. Irgendwie ist es doch auch wieder schön den Kocher anzuwerfen und das Ritual des Morgens zu geniessen.

Auf dem Weg zur Strasse bin ich besonders aufmerksam, denn erfahrungsgemäß lieben Reptilen die warme Feuchtigkeit und sind dann besonders aktiv. Eine Schlange bzw. deren Attacke kann ich definitiv nicht gebrauchen.

Bei Ankunft auf der Strasse hat mich der Dauerregen schon ziemlich durchnässt und so nehme ich den Kopf nach unten und konzentriere mich auf die wenigen Meter vor mir auf der Strasse. Am frühen Morgen sind auch die LKW-/Busfahrer nicht zu müde um ihrem geliebten Hupen ausgiebig nachzukommen.

Er regnet sich ein, auf der Strasse stehen immer wieder mittlere bis grosse Pfützen, und wie der Zufall es will, kann ich diesen oft nicht nach links ausweichen, weil genau in diesem Moment von hinten ein hupend, warnender LKW/Bus angedonnert kommt. Die Wasserdusche bekomme ich natürlich gratis. Riechen die mich, nach drei Tagen ohne Dusche und wollen mir etwas gutes tun? Na sicher nicht alle!!!

Nha Trang erreiche ich gegen Mittag und es schein mir bei der Einfahrt, dass es eine grosse Stadt ist. Je näher ich dem Zentrum komme, desto häufiger sehe ich Reklameschilder in russisch.

Mehrfach muss ich mir durch einen Brüller zu meinem Recht auf der Strasse verhelfen und werde wieder einmal rücksichtslos angefahren. Ein Schlag auf die Motorhaube meinerseits ruft nur erstaunte Gesichter im Inneren des Autos hervor. Sie verstehen nicht, wie man als Radfahrer, also einer der Schwächsten in der Hackordnung, auch sein Leben erhalten will.

Nha Trang, so scheint es mir nach einem Bummel in die nähere Umgebung des Hostels, ist fest in russischer Hand. Überall werden mir, nicht wie sonst immer in englisch, sondern in russisch Aufforderungen zum Eintritt in was auch immer, zugerufen.

Ich werde mir, nach den Anstrengungen der letzten Tage auf der Strasse, in den Bergen und im affenheissen Zelt, zwei Tage der Erholung gönnen, bevor ich mich dann weiter auf den Weg Richtung Norden, Hanoi, mache.

Ein Tag um voranzukommen folgt der Erholung. Ich suche immer wieder kleine Strasse, um dem Stress der Mainroad zu entgehen, halte mich in keinem Ort lange auf, mache wenig Pausen. Gegen Abend geht es noch einmal richtig zur Sache, mehrere extreme Anstiege muß ich überwinden. Warum nur lauern diese immer am Abend auf mich? Der LKW Verkehr ist entsprechend nervend, gefährlich und die letzen Kilometer sind nicht schön. Die Aussicht rechts der Strasse, dafür um so schöner. Dann finde ich eine Abfahrt von dem AH1 und komme noch einmal richtig bergab, in Fahrt. Biege dann auch ab zum Meer und fahre einen steilen Kopfsteinpflasterweg hinab in ein kleines Dorf, kaufe für die geplante Nacht am Strand noch schnell ein und bin dann nach einem langen Schiebeweg direkt am Strand. Schnell springe ich noch ins Meer, nicht so weit, denn die Strömung ist doch erheblich, aber das Bad sehr erfrischend.

Leider fressen die Mücken mich regelrecht auf und in koche schnell, mit allen Händen um mich schlagend, das Handtuch um den Kopf gewickelt und verkrieche mich dann in mein Saunazelt.

Die quälende Nacht ist für mich um 06:00 Uhr übermüdet zu Ende. Lange, wie leider so oft im Zelt, wälze ich mich in der Nacht lange hin und her. Die zuvor langwierige Mückenjagd hat mir in der Enge des Zelts auch einiges abverlangt.

Um wirklich wach zu werden, springe ich erst einmal ins Meer. Die Wellen sind allerdings doch erheblich wuchtiger als am Morgen.

Packen, Kochen, Frühstück und schon schiebe ich den Weg zurück auf die Strasse.

Gleich geht es bergan und die Strasse führt mich lange Zeit an der Küste entlang. Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten. Es ist nach den vielen Regentagen, wieder ziemlich heiß geworden. 41 Grad sind Durchschnitt heute. Der Wechsel von Regen, Bewölkung, Sonnenschein ist doch sehr kontinuierlich, Immer +/- 3 Tage.

Viel Trinken, viel Zuckerrohrsaft, viel Wasser bringen mich über den Tag. Mein Fernziel habe ich dann doch noch erreicht. Hätte ich nicht gedacht. Der Hintern brennt, schmerzte doch sehr. Musste sogar einmal gegen Nachmittag irgendwie meine Hosenordnung wechseln. Danach war es nicht wirklich besser. Allerdings ist ja Einbildung auch eine Gefühl.

33.333 km !!!

Das ist doch schon mal was oder?!

Gegen Abend entlang der Küste komme ich durch viele kleine Dörfer in denen die Reisernte in vollem Gange ist. Überall stehen Vietnamesen im hohen Reisgras, ernten, bündeln, transportieren es entweder an den nahen Strassenrand oder auf einfachen Karren direkt ins Dorf. Mitunter verarbeiten die Dorfgemeinschaften die Ernte auch gleich am Strassenrand, dann stehen sie um/auf einer uralten Dreschmaschine und verarbeiten in Staub und Spreu gehüllt, die Ernte. Oft sehe ich auch noch Frauen mit dem typischen Schulterholz, die vollbeladen ihre Ernte zur Dreschplatz bringen. Das ausgedroschene Stroh liegt dann zum Trocknen und wahrscheinlich weich fahren, auf der Strasse und genau das Weichfahren führen alle durchrasenden Fahrzeuge mit grossem Vergnügen aus.

Entlang der Küste, zwischen Strasse und Meer häufen sich wieder, in endlosen Beckenformationen, die obligatorischen Fischaufzuchtteiche. Lecker, geschmacksneutraler, Antibiotikum angereicherter Fisch wird hier für den kostenbewussten Markt, natürlich auch für den Verbraucher in Europa, denn der Kunde erwartet ja billigen Preis und BESTE QUALITÄT, produziert. Überall liegen die Tüten, Plastikbehälter mit den Chemikalien herum. Die Farbe des Wassers in den Becken variiert von hellgrün, über blau, dunkelblau, schwarz bis zu Gülle ähnlich. Na dann, guten Appetit.

Irgendwann lasse ich das alles hinter mir und finde schnell einen Weg zwischen stilgelegten Aufzuchtbecken hinunter zum Strand. Ein Sprung ins Meer, einige Bilder, Kochen und endlich die kühle Luft, den erfrischenden Nachtwind ohne Mücken geniessend, sitze ich noch einige Zeit vor dem Zelt und schaue auf ein grelles Licht weit draussen. Wohl ein Fischerboot, dass damit seinen Fang anlocken will. Auch das Licht erlischt irgendwann und mir fallen die Augen zu. Na dann, hoffentlich eine ruhige erholsame Nacht.

Um 5:00 Uhr weckt mich am Morgen eine Stimme vor dem Zelt. Der Schreck ging mir erst einmal durch und durch. Ich also raus und da saß ein kleiner, sonnengebräunter Vietcong vor dem Zelt und starrte mich an. Was ist los? Was willst Du? Lass mich weiter schlafen! Schnell stellte ich die Fragen, erwartete keine Antwort, schliesse das Zelt und lege mich wieder hin. Er saß dann noch einige Minuten in der gewohnten Hocke der Asiaten und machte sich dann irgendwann wieder an seinen Weiterweg. Woher, Wohin? Keine Ahnung. Die aufgehende Sonne liess mich jedenfalls nicht wieder einschlafen und so war es mal wieder eine kurze Nacht. Schnell einpacken, frühstücken und schiebend durch den weichen Sand, über die hohen Wälle der Teiche ging es zurück auf die Strasse. Nach einer Stunde war dann auch die Sonne in voller Kraft am Himmel und es ging an einen endlos erscheinenden Höhenrücken, hinauf zum Scheitelpunkt, der nicht näher kommen wollte. Schweißtreibende Anstrengung am frühen Morgen bis ich pitschnass, ziemlich durch, war. Trinken, trinken, trinken. An halten, versuchen Eis zu bekommen, Wasser kühlen, trinken. Schatten suchen, ausruhen, verschnaufen, Arme eincremen, weiter. Das Wechselspiel des Tages, dieses Tages und der Tage davor.

Wieder einmal brauche ich ein Hotel bzw. denke das ich in dieser dicht besiedelten Gegend keinen geeigneten Platz finde. Rede es mir natürlich auch schön, da ich doch ziemlich platt bin. Die Sonne setzt mir gerade arg zu. Ansonsten geht die versuchte Abzocke der Flüssigkeitsverkäuferinnen über den Tag seinen gewohnten Gang. Mal bezahle ich für 1,5 Liter Wasser 5.000 Dong, mal sollen es 10.000 sein. Eine Erklärung ergibt sich mir nicht.

Gegen frühen Nachmittag liegen einige grossen Städte, der Asienhighway Nr.1 und der damit verbundene, nervende Verkehr hinter mir. Endlich konnte ich auf eine kleine Nebenstrasse zum Meer hin abbiegen und sofort änderte sich meine kleine Radfahrerwelt.

Die Menschen wurden ruhiger, keiner hetzte mehr nervend, hupend über die Strasse. Sogar die Mopedlenker fuhren gemächlich ihrem Ziel entgegen. Kleine Strassen, einspurige Betonwege, links von handtuchgrossen Gemüsefeldern, nach rechts endlich nicht mehr mit chemischen Fischteichen, sondern wieder mit Reisfeldern bewirtschaftet, prägten nun das Bild. Wasserbüffel trotteten gemächlich über die abgeernteten Felder, blieben hin und wieder stehen um den jungen Büffeln ein Nachkommen zu ermöglichen. Frauen in der typischen Hocke, saßen am Wegesrand beobachteten die Büffel und riefen hin und wieder laute Befehle. Dann hatte sich wohl ein Tier zu sehr an den noch nicht geerntet Reispflanzen gelabt. Ich kam an einem Hof vorbei, schon von Weiten hörte ich die Musik. Beim Näherkommen bzw. ich bliebt stehen und mir wurde bedeutet, dass es sich um eine Beerdigung handelt.

Immer wieder komme ich durch kleine Ansiedlungen. Das Hupen ist endlich wieder einem freundlichen Hallo von jedem Kind, jeder mir nachschauenden Gesellschaft, gewichen.

Der Wind von nahen Meer bewegt die spärlichen Bambushaine, rauscht in dem Grün in sanften, beruhigenden Tönen. Jetzt endlich werde auch ich wieder ruhig. Der Stress des AH1, die Anspannung , der Stress fällt von mir ab, liegt hinter mir. So freue ich mich mit den Kinder, die rufend neben, hinter mir her laufen und mir lachend, schreiend, überschwänglich einige Standartsätze in englisch hinterher rufen.

Ausgang eines Dorfes kaufe ich einige Sachen für den Abend. Viel gibt der Laden nicht her. Dann gegen 17:00 Uhr halte ich wie immer Ausschau nach einem Abzweiget zum Meer. Anfangs sind noch viele Leute beidseitig des Weges in den niedrigen Bewaldungen unterwegs. Holz schlagen. Dann fahre ich lange Zeit an einer Mauer entlang. Sehe Funktürme. Das passt irgendwie hier nicht hin. Laut Karte muss neben der Strasse nicht weit entfernt das Meer, ein Strand sein. Also biege ich bei bester Gelegenheit, niemand ist auf der Strasse zu sehen rechts in den nahen Wald ab.

Tiefer, gelber, weicher Sand erschwert mein Vorankommen und irgendwann, als ich ausser Sichtweite der Strasse bin und mein Tempo etwas verringern kann, wundere ich mich über die vielen Grabstellen und die noch mehr vorhandenen trichterförmigen Löcher.  Schei…., da bin ich jetzt wohl auf einem Bombenfeld aus dem Krieg. Abrupt bleibe ich stehen und erfasse meine Lage. Ok, es sind genug Spuren im Sand, Fuß-, Moped- und auch Autospuren. Also sollte hier doch wohl mal etwas Bombenentfernung stattgefunden haben, rede ich mir meine Lage schön.  Ich entscheide mich mitten in diesem Feld nur noch in bzw. neben all den Spuren zu bleiben, hoffend das ich nicht auf etwas …..trete. Im Kopf kreisen meine Gedanken, wie es sich wohl anhört, wenn man auf eine solche schei… Mine tritt. Ok, im Film sieht so etwas ja immer easy aus. Man hört es klicken und bleibt erst einmal stehen. ….. ach, verdammt, ich will das hier nicht erleben. Konzentriert schiebe ich mich und das Rad weiter Richtung Meer. Komme dann natürlich wohlbehalten dort an, Schilder hatte ich ja auch keine gesehen, finde nahe dem Strand einen Platz für das Zelt, gehe schnell ins Wasser, Erfrischung macht die Gedanken klar, koche und mache mir noch ein romantisches Feuer.

Über den Rückweg mache ich mir morgen Gedanken.

Den legendären Wolkenpass, der Scheitelpunkt markierte die Grenze zwischen den beiden verfeindeten Systemen, habe ich Heute wohl einfach so überfahren. Ja es war anstrengend, aber nicht quälend. Genussreiches Panorama rechts der Strasse, nervender LKW Verkehr, aber nicht wirklich schmerzhafte Dauersteigung. Laut Beschilderung bewegte sich der ganze Anstieg zwischen 7-10 %, das allerdings steht an jeder kleineren Steigung. Dazwischen gibt es erstaunlicherweise keine Alternativen. Oben angekommen werde ich von einer Gruppe Touristen umringt. Viele stellen Fragen nach meinem Weg und möchten ein Foto. Die Bunkerbesichtigung, die hier für die Heerscharen von Reisebustouristen angeboten wird, lasse ich natürlich ausfallen.

Eine Reparatur des Kochers ist dringend erforderlich, gelingt. Es gibt zwei Varianten. Eine werde ich sicher zum Patent anmelden, Hihi. Wieder sitze ich nach einem kühlen Bad, schön und komisch so einsam im Meer zu baden, natürlich nur Hüfttief bin ja nicht verrückt, alleine am Strand, das Meer rauscht, die Szenerie stimmt mich froh.

In den kommenden Tagen komme ich auf meinem Weg immer wieder an vielen Gräbern, bestehend aus hellweissen Sandhügeln mit einfachen Steintafel davor, vorbei. Immer wenn ich mich einem Dorf nähere kommen als erstes Gräber, dann Müllkippen und dann das Dorf, die Siedlung. Die Gräber und der Müll liegen dicht beieinander. Soll beides einfach so entsorgt werden?

Frühstück im Zelt, Kaffee kochen im Regen und dann alles nass einpacken, zurück zur Strasse und weiter parallel zur Küste, zum Meer gen Norden. Nette Menschen, Kinderhorden die mich in jedem Dorf laut begrüßen und Regen, Sturm, Sturzregen, Nieselregen.

Gegen Mittag werde ich zum Essen in einer LKW-Fahrer-Garküche eingeladen. Wauh, dass ist das erste Mal in Südasien und der Typ ist echt großzügig. Ich stopfe mir richtig die Backen voll.

Ansonsten Regen, Dauerregen, Sturzregen und anhaltende rücksichtslose LKW Duschen. Erschreckender, stinkender Hundetransport zum Schlachthof. Mir gefallen die Vietcong mit jedem Tag weniger, schade !!!

Der Schreck am späten Abend ist mir doch tüchtig in die Knochen gefahren. Ich war kurz vor dem Einschlafen, nehme unmittelbar neben dem Zelt ein schnell näher kommendes Licht wahr. Natürlich dachte ich zuerst an ein Auto von der nahen Strasse, dann daran das ich das vielleicht doch schon geträumt habe, aber nein jetzt leuchtete das Licht direkt in mein Zelt. Mit einem Sprung war ich draussen und da stand ein Typ und leuchtete  mir nun mit seiner Stirnlampe in die Augen. Rechts von mir sah ich noch ein zweites Licht auf mich zukommen. Puh, was jetzt? Ging es mir durch den Kopf. Zuerst machte ich den beiden erst einmal ziemlich laut und deutlich klar, dass sie mir bitte nicht in das Gesicht leuchten sollten. So konnte ich nämlich überhaupt nichts sehen, weder ihre Gesichter noch etwas um mich herum.

Nun es stellte sich nach einigen Minuten heraus, dass die Beiden friedliche Absichten, zumindest in Bezug auf Menschen hatten und nur auf Jagd auf Vögel, also nicht auf Menschen waren. Sie zeigten mir ihre Schleudern/Katapulte, machten mehrfach das Ok-Zeichen und verschwanden dann im Dunkeln. Ich bleib noch einige Zeit wie angewurzelt stehen, verkroch mich dann wieder ins Zelt. Verständlicherweise konnte ich lange Zeit nicht einschlafen und krumpelte was ich ggf. machen sollte, falls sie später in der Nacht doch noch einmal zurück kämen!? Mit diesen Gedanken schlief ich irgendwann ein und glücklicherweise ungestört bis zum Morgen durch.

Die ganze Nacht hatte es durchgehend geregnet und so war einmal wieder alles pitschnass. Die Kapuze der Regenjacke, ich wollte diese eigentlich an einem Baum trocknen lassen, war halbvoll mit Regenwasser gefüllt.

Im Nieselregen einpacken, frühstücken, auf die Strasse gelangen und dann im einsetzenden Monsunregen auf der AH 1 Richtung Norden kämpfen. Wieder drang der Regen durch alle Ritzen, Lücken und Öffnungen. Immer mal wieder musste ich anhalten um aus den Taschen und Ärmeln der Regenjacke das Wasser zu entleeren. Gegen 15 Uhr setze dann begleitet von einem heftigen Wind ein Platzregen vor dem Herrn ein und so war das nahe Hotel eine Retter in der Not.

Monotone Regentage, nur auf dem HW AH1 unterwegs, der Verkehr ist nervend, hupende LKWs donnern rücksichtslos durch die Orte, ansonsten Regen, Nieselregen, Wasser überall. Die dunklen Wolken hängen tief, kurz über der Strasse. Lassen den Morgen schon wie den Abend aussehen. Die Stimmung drückt auf die Energie. Schon am Morgen, am Vormittag schaue ich immer mal wieder auf die Uhr und denke ist doch erst 11:00 Uhr. Weiterhin donnert alles an mir vorbei. Sind die Mopedfahrer alptraumhaft rücksichtslos.

Ankunft in Hanoi ..und es war sehr, sehr hart die Strecke zu bewältigen. Eigentlich ist es schön nach den langen, nervenden Regentagen wieder in der Sonne zu fahren. Doch gleich diese Änderung von null auf Hundert, tat doch sehr weh. Wieder musste ich viel trinken, wieder nervte ohne Ende der nervenaufreibende, Hupen dröhnende Strassenverkehr und die monotone Umgebung des AH 1. Der Verkehr auf der Nebenstrasse nach Hanoi einwärts war ziemlich übel und gab mir bereits 40 km vorher einen Geschmack auf das, was mich in der Stadt erwarten sollte. Nun als Aufmacher hatte ich dann auch noch einen Platten und musste wieder einmal alles abbauen. Leider hat auch diesmal wieder nicht wirklich der Flicken gehalten und so fuhr ich dann mit schwankenden Hinterrad durch die Stadt zum Hostel. Auf keinen Fall wollte ich noch einmal alles abpacken, wollte endlich ankommen.

Am gefühlten Ende meiner Kräfte erreichte ich das Hostel, waren die Leute sofort echt super nett. Ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und das Hostel selber auch super. Frühstück inklusive, AC Zimmer mit Dreibett. Und auch sonst haben ich da eine gute Wahl getroffen.

Pause in Hanoi, doch mit der Visa-Verlängerung für Myanmar hat es leider nicht geklappt, so das ich mich jetzt doch in Laos / Vientiane darum kümmern muss. Die wollten mir hier kommentarlos kein Visa ausstellen. Schade.

Nun hatte ich einmal das Hostel für drei Nächte bezahlt und so blieb ich dann auch drei Nächte. Eine ausgiebige Radreparatur/-reinigung war eh notwenig und eine kleine Erholungsphase sicher auch. Den Blog musste ich ja auch weiter fortsetzen und so kam keine Langeweile auf. Am Abend habe ich mir noch ein schönes Restaurant gesucht und ausgiebig geschlemmt. Wein, Pizza, Nudeln, Salat, Dessert alles was mein Herz, Kopf und Magen begehrte. In einem kleinem Café noch einen leckeren Espresso und so ging ein herrlicher Tag/Abend zu Ende.

Schnelles Frühstück und dann nichts wir raus aus der Verkehrs-Chaos-Stadt. Einige wenige Male muss ich mich wieder lautstark durchsetzten, den fahrbereiten Zustand von Mensch und Rad sichern. Da es früh am Morgen ist, sind allerdings noch nicht so viele Mopeds unterwegs.

Ein heisser Tag entwickelt sich bis zum Mittag und natürlich darüber hinaus. Ist die Regenzeit bereits zu Ende? Ich weiss es nicht. Sehe nur auf meine Uhr und lese 41 Grad ab.

Immer wieder schaue ich nach kleinen Nebenstrassen. Einem Routenverlauf abseits des HW. Fahre lange Zeit an der linken Uferseite eines Flusses. Leider ab Mittag muss ich dann doch wieder auf die Hauptstrasse und sofort setzt auch wieder der donnernde, hupende, nervenaufreibende Verkehr ein.

Gegen Abend führt mich die Route an der Fuss eines Bergmassivs, vorbei an riesigen Teefeldern. Allerdings erstaunt mich ein wenig die maschinelle Erntemethode. Na ist wohl Massentee, der hier produziert wird, denke ich bei mir.  Ich beschließe die Steigung nicht mehr unter die Reifen zu nehmen. Schaue ich mich schnell gegen 16:30 Uhr nach einem Zugangspfad in den nahen Wald um.

Oberhalb der Strasse finde ich einen kleinen, ebenen Platz. Nach einer Stunde höre ich die Glocken einer Ziegenherde. Stimmen in unmittelbarer Nähe und sehe dann die Hirten mit ihrer Herde. Ob sie mich sehen, gesehen haben, weiß ich nicht. Ich koche, mache mein Abendbrot aus Bougette, Avokado, Tunfisch, Nudeln und lausche auf das Glockenspiel der Ziegenherde. Langsam wird es dunkel, der Wald beginnt mit seiner Abendmusik. Und dann steht wieder einmal jemand vor meinem Zelt. Hat mich gesehen, kommt nicht wirklich näher, weiß nun aber, dass ich hier nächtige. Ok, umziehen werde ich nicht und so entspanne ich mich. In Asien ist es wirklich immer schwierig einen abgelegenen Zeltplatz zu finden. Die Menschen sind immer recht lange auf ihren Feldern beschäftigt oder auf dem Rückweg von diesen in ihr Dorf. Immer herrscht Bewegung von Menschen, die ich auch oft nicht sofort wahrnehme, rechtzeitig sehe. Sie mich ggf. doch eher. Der Hirte jedenfalls zieht mit seine Herde unter dem Glockengeläut weiter Richtung Dorf und schnell sitze ich ab 18:00 Uhr in der schwarzen Dunkelheit des Dschungels. Na dann gut geschlafen.

Wie erwartet geht es in die Berge und das den ganzen Tag. Heute Morgen hatte ich über die gesamte Zeit der morgendlichen Routine einen Beobachter. Der Vietcong von gestern Abend saß ab Punkt 08:00 Uhr vor meinem Zelt in der Hocke und schaute. Irgendwo weiter unten hackte ein anderer in der Erde rum. Asiaten sind schon anders. Keiner in Europa, Australien usw. würde auf die Idee kommen, sich vor ein Zelt zu hocken und zu warten, zu beobachten, zu gaffen, zu starren was denn da nun passiert. Dieser Mann, Junge macht das und es ist ihm wahrscheinlich einerlei, wie sich der Beobachtete dabei fühlt. Während der eine in der asiatischen Hocke etwas oberhalb vor dem Zelt saß, hackte der andere in der näherten Umgebung herum und suchte nach irgendetwas in der Erde. Fand etwas, packte es mit einer Holzzange und beförderte es in ein Behältnis. Beim näheren Betrachten waren es Regenwürmer für eine leckere Mahlzeit, wie er mir gestenreich versicherte.

Ab dem Nachmittag kennzeichnete die Umgebung Terrassenreisfelder. Die hohen Bergkämme rückten dicht an die Strasse heran und die gerodeten Berghänge füllten Terrassen mit grünen Teepflanzen. Nach und nach führte die Strasse durch ein Tal bergaufwärts und die Reisfelder nahmen kein Ende. Schwierig hier einen kleinen Platz für die Nacht zu finden. So musste ich mich weiter bergan quälen, obwohl ich mental bereits den Tag beenden wollte. Der abendliche Einkauf bescherte mir eine reichhaltige Auswahl an Speisen. Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Brot alles vorhanden. Und etwas hatte sich wahrnehmbar geändert. Die Kleidung der Frauen. Viele der Frauen trugen bunte, farbenfrohe Röcke. Die Farbpalette reichte von grünblau, grüngelb, grünorange, über rotblau, rotgrün usw. Die weit ausgestellten Röcke erinnerten mich irgendwie an Ecuador. Einige auch mit den engen Winkelröcken der Laoten, dem Kopfschmuck usw. Sehr schön.

Endlich fand ich einen kleinen ebenen Platz hinter einer Hütte nahe der Strasse. Keine 40 m entfernt stehen Bienenstöcke und natürlich hatte mich nach kurzer Zeit auch schon wieder jemand entdeckt. Nach einer Stunde waren dann zwei die da vor mir standen und mich angafften. Keine Reaktion, keine Aufmerksamkeit zeigen, nicht nervös werden, ist auch eine Reaktion und ich hoffe, ich kann eine ruhige Nacht verbringen.

Ja und es ging den ganzen Tag über Pässe. Hoch runter, ganz runter, ganz hoch. Auch der letzte Pass ließ es mal wieder richtig knacken. Wie immer nährte die Aussicht die Hoffnung, da oben ist dann der Durchstieg. Doch wie so oft, kam hinter dieser Schleife, die nächste und dann noch eine usw. Gegen frühen Nachmittag, musste ich dann echt doch etwas Essen. Eine kleine Garküche unterhalb einer Kehre kam genau richtig. Mit zittrigen Händen machte ich mir ein paar Nudeln und verschlang diese mit Heißhunger. Ein Bier gab es auch. Danach ging es ein wenig besser und die Steigungen waren auch nicht mehr ganz so lang.

Die Aussicht ist natürlich immer sehr eindrucksvoll, wenn ich oben stehe. Der Weg dorthin mühevoll. Auch einen Schlepper konnte ich nicht erhaschen, sie fuhren für mich auch nicht einen Deut langsamer. Die Menschen sind hier wieder spürbar freundlicher. Ich bekomme mehr Zustimmung durch Winken, Rufen usw.

Auf einem der Passhöhen wollte ich mein Wasser nachfülle und fragte, zeigend auf einen Wasserbehälter, ob dass möglich wäre. Er nickte und ich drückte den Hahn. Nach 10 Sekunden sprang der Typ auf mich zu und deutete an, nicht mehr Wasser zu nehmen. Ich sagte, dass das aber noch nicht reichen würde. Nein, nein, genug. Zuerst verstand ich seine plötzliche Meinungsänderung nicht. Immer wieder zeigte er auf zwei kleine Becher und stieß diese aneinander. Hähhhä, dann roch ich an der Flasche und verstand. Ich hatte mir Schnaps abgefüllt und das nicht zu wenig. Also gossen wir das Zeug wieder zurück und ich bekam Wasser.

Die erreichte Stadt mit vielen Geschäften, ein paar wenigen Garküchen wirkt einladend. Ich fand einen passenden Imbiss-Stand und haute mir den Magen voll. Nach dem Duschen ging ich noch einmal dorthin und wurde diesmal eingeladen. Und anschliessend auch zum Karaoke. Wir stiegen zu dritt auf ein Moped, fuhren 30 m und schon waren wir da. So sind die Vietcongs, keinen Schritt zu Fuß. Das haben sie mit ihren ehemaligen Kriegsgegnern gemein. Die fahren ja auch jeden Meter mit ihren dicken Autos.

Die natürlich bis zum Anschlag aufgedrehte Musik war nichts für mich und so machte ich mich schnell, die beiden Jungs sangen bereits aus vollen Kehlen, aus den Staub.

Ach man, meine Erkältung hält mich doch ziemlich in meinen Leistungen zurück. Immer wieder einmal und nun doch des öfteren, muss ich an den Berganstiegen Pause machen, muss Luft bekommen. Nun dann dauert es eben eine Stunde mehr bis ich den Anstieg bewältigt habe.

Heute war dann auch ein entspannter Tag. Ich hatte mit mehr Anstrengung gerechnet und hinter jeder Kurve vermutet, ok jetzt geht es richtig hoch. Doch nein, es ging zwar bergan, aber doch nicht wirklich extrem schwer. Und so konnte ich immer wieder meinen Blick in die weiten Täler unter mir schweifen lassen. Konnte das Grün in allen Farben, Schattierungen geniessen und den Weg den ich bereits überwunden hatte, bewundern. Die Frauen tragen weiterhin farbenfrohe Trachten, ihre Kinder auf dem Rücken und die Helme beim Mopedfahren ca. 30 cm über dem Kopf. Denn oben auf ihren Köpfen erhebt sich ein Dutt, das lange schwarze Haar zu diesem gebunden. Immer lachend, immer freundlich sind sie in diesem Teil Vietnams. Auch die Betrügereien beim Einkaufen haben etwas nachgelassen. Ok, sie verlangen weiterhin Touristenpreise, aber nicht wirklich extrem abweichende.

Gegen Abend erheben sich am Horizont hohe, dunkle Berge. Eine Gipfelkette hinter der nächsten lassen die Anstrengungen des morgigen Tages erahnen. In der Ebene läuft die Reisernte weiterhin auf Hochtouren. Moderne Maschinen sind allerdings nicht zu sehen. Die von den Frauen geschnittenen Garben werden auf beidseitig angespitzten Bambus-Tragebalken gespiesst und an die Strasse getragen. Dort warten Gespanne, einfache Motor- oder auch Ochsengespanne, die dann hochgeladen in den Ort schleichen. So ein Ochse lässt sich halt nicht aus der Ruhe bringen, auch von einem 20 t hupenden LKW nicht. Sehr schön.

Nach dem abendlichen Einkauf finde ich an diesem Tag doch recht schnell einen geeigneten Platz zum zelten. Wie immer, schnell eine Lücke in einer Hecke gesehen, entschlossen und fix abbiegend, baue ich nach wenigen Minuten mein Zelt oberhalb eines schlammbrauen, träge dahinfliessenden Flusses und der nahen Strasse auf. Auf der gegenüberliegenden Uferseite sehe ich die Menschen in der Brühe ihre Wäsche waschen, baden und auf den nahen Feldern ihrer Arbeit nachgehen.

Ach schön ist es doch in diesen ruhigeren Regionen unterwegs zu sein. Nicht diesem Stress, der Jagd nach dem Geld der Touristen ausgesetzt zu sein.

Es wird bestimmt eine gute Nacht, wenn der Husten, Schnupfen, DIE QUALEN, es zulassen. Morgen geht es über die Grenze nach Laos.

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.
Menü